New book in print! Gentrification in Vienna.

It has been bugging me for quite a while that there is no book that provides a general overview of gentrification in Vienna. But there will be one very soon! I had the pleasure to edit the first volume on this issue together with Mara Verlic. The book “Gentrifizierung in Wien: Perspektiven aus Wissenschaft, Politik und Praxis” [Gentrification in Vienna: Perspectives from research, politics and practice] aims to provide a state of the art overview of scholarly and practical knowledge on gentrification in Vienna. It brings together researchers and practitioners that write on gentrification from different perspectives. The book was funded by the Chamber of Labour in Vienna and will also be published in their book series Stadtpunkte. To get the debate going, there will be a book launch on May 6, 9:00-13:00 at the AK Wien. Authors will present their findings and there will be time for discussion and exchange. I’m posting the schedule for the event below. Unfortunately for all English speakers the book as well as the event will be in German. The book will be available in print at the event.

Wann: Montag, 06. Mai 2019, 9:00 – 13:00 Uhr
Wo: Hörsaal der TGA Plößlgasse 13, 1040 Wien, 4. Stock
Anmeldung: bis Montag, 29. April 2019 unter stadt@akwien.at

Programm:

Moderation: Mara Verlic und Justin Kadi (HerausgeberInnen des Sammelbandes)

09:00 Begrüßung

Melitta Aschauer-Nagl, Bereichsleiterin AK Wien

09:15 Block 1: Gentrifizierung am Wiener Wohnungsmarkt

Walter Matznetter: 100 Jahre Mieterschutz

Christoph Reinprecht: Wohnen und die Fragmentierung des Sozialen

Gerhard Hatz: Gentrifizierung durch das Programm der Sanften Stadterneuerung

Christina Liebhart und Camilo Molina: Perspektiven auf den Wandel des Volkert- und Alliiertenviertels

10:15 Podiumsdiskussion

10:40 Kaffeepause

11:00 Block 2: Gentrifizierung in öffentlichen Räumen, des Gewerbes und nicht-kommerzieller Orte

Michael Friesenecker und Yvonne Franz: Kommerzielle Veränderungsprozesse im Stadtteil und deren gemeinschaftsbildende Effekte

Elke Rauth: Verfügbarer Raum als Basis einer gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung

Katharina Hammer: Gentrifizierungsprozesse im öffentlichen Raum

11:30 Podiumsdiskussion

11:55 Block 3: Umgang mit Gentrifizierung: Möglichkeiten, Strategien und Herausforderungen

Walter Rosifka: Das Österreichische Recht als (un)taugliches Mittel gegen Verdrängung?

Lukas Tockner: Was hat die Wohnbauförderung mit Gentrifizierung zu tun?

Sarah Kumnig: Widerstand gegen Gentrifizierung

12:25 Podiumsdiskussion

12:50 Fazit und Forderungen AK Wien

 Thomas Ritt (Leiter der Abteilung Kommunalpolitik der AK Wien)

 13:00 Ausklang bei Imbiss und Getränken

New book chapter: Stauraum in Zeiten der Wohnungskrise.

I have contributed a short chapter to a new book on self storage spaces. My chapter “Wenn der Platz eng wird: Stauraum in Zeiten der Wohnungskrise” [When space gets scarce: Storage rooms and the housing crisis] explores the growing relevance of self storage in the context of the current urban housing shortage. The book is related to the new exhibition on self storage spaces “Wo Dinge Wohnen: Das Phänomen Self-Storage” that is on display at the Wien Museum until April 7. I’m posting the blurb of the exhibition below.

Welche Dinge heben wir auf, und welche geben wir weg? Darüber entscheidet nicht nur der praktische oder emotionale Wert eines Gegenstands, sondern auch der vorhandene Platz zur Aufbewahrung – vor allem in der Stadt, wo Stauraum im eigenen Wohnhaus zunehmend Mangelware wird. Wenn klassische Lagerräume wie Dachböden verschwinden und steigende Mieten den Umzug  in eine größere Wohnung unerschwinglich machen, stellt sich die Frage: Wohin mit den Dingen, die immer mehr werden?

Eine Option sind „Selfstorages“ – flexibel anmietbare Lagerabteile, die fast rund um die Uhr zugänglich sind. Das Geschäftsmodell der „Selbsteinlagerung“, das in den 1960er Jahren in den USA entwickelt wurde, ist in Österreich zwar noch relativ neu. Doch seit vor 20 Jahren das erste Selfstorage  in Wien eröffnet wurde, wachsen auch hier das Angebot und die Nachfrage rasant.

Die Ausstellung „Wo Dinge wohnen“ fragt nach den Gründen und Rahmenbedingungen für diesen Trend – und danach, welche Personengruppen diese neu geschaffenen Räume in welcher Form nutzen. Was erzählt das Phänomen Selfstorage über gegenwärtige Stadtentwicklung? Welche Rolle spielen beschleunigte Lebensstile und wachsende Anforderungen an Mobilität und Flexibilität? Und welche Lebensentwürfe und biografische Einschnitte spiegeln sich in der Nutzung von Selfstorages wider?

Herzstück der Ausstellung bilden Porträts von Wiener Selfstorage-Nutzer_innen und ihren ausgelagerten „Schätzen“ – vom Familienarchiv bis zum „Kleiderschrank außer Haus“. Sie erzählen nicht nur von persönlichen Strategien im Umgang mit der Knappheit von Raum und der Flut der Dinge, sondern auch von der Bedeutung von Gegenständen für die eigene Geschichte und Identität. (Source: https://www.wienmuseum.at/de/ausstellungen/aktuell/ansicht/wo-dinge-wohnen-das-phaenomen-selfstorage.html)

ENHR Housing research workshop in Vienna.

I’ll co-organize a workshop of the European Network for Housing Research (ENHR) in Vienna in May. This is a collaboration with Richard Ronald (University of Amsterdam), Caroline Dewilde (University of Tilburg), Aideen Hayden (University College Dublin) and Paddy Gray (University of Ulster). I’m posting the call for papers below. Check out the workshop website.

Between Property Wealth Accumulation and Private Renting

Vienna, May 16-17, 2019

Call for papers

The Home Ownership and Private Rented Markets ENHR Working Groups are joining forces in 2019 to host a collaborative workshop on the theme; Between Property Wealth Accumulation and Private Renting. In recent years the decline in home ownership across European societies has been marked by a corresponding revival in private rental housing. While owner-occupied housing remains the preferred tenure in policy, state interventions have done little to reverse tenure realignment. Transformations in tenure structures are argued to have begun with financial restructuring preceding the economic crises of a decade ago. Since then however, imbalances between  property investors, private owners and renters have intensified. These differences are not only reinforcing existing social gaps in wealth and income, but are characteristic of emerging economic processes and global patterns of socioeconomic inequality in the 21st century. Papers in this workshop will address traditional issues and new innovations in owner-occupied and private rental housing sectors. A number of papers will also address the links between them as well as the broader social, economic and political implications. Those interested in attending or presenting a paper at this workshop should send an email expressing their interest as well as a short abstract (up to 200 words) to the workshop organizers (see below).

 

Important dates

  • Submission of abstract/intention to attend: April 5th
  • Confirmation of Workshop Schedule: May 3rd
  • Opening Session: May 16th (around 12:00)
  • Closing Session: May 17th (around 15:00)

 

Workshop Organizers

Justin Kadi (TU Vienna)

Richard Ronald (University of Amsterdam)

Caroline Dewilde (University of Tilburg)

Aideen Hayden (University College Dublin)

Paddy Gray (University of Ulster)

 

Submission of Abstracts and Full Papers

Please submit abstracts by email before April 5th to Richard Ronald r.ronald@uva.nl

 

*The workshop will take place at the main campus of TU Vienna and is free to attend. Places are, however, limited.

 

 

 

Housing conference in Berlin and new research project.

I’ll be in Berlin in the coming days for a conference entitled “Wohnen: Rebellisch, solidarisch, links” [Housing: Rebellious, solidary, left]. The event is organized by the Rosa-Luxemburg-Stiftung. I’ll present the first results of a research project on Housing and Municipalism. The project compares housing policy responses to the housing crisis in Berlin, Amsterdam, Vienna and Barcelona. The project is led by Andrej Holm at Humboldt-University Berlin. The collaborators are Bahar Sakizlioglu and Justus Uitermark from the University of Amsterdam and Jaime Palomera from the Universitat de Barcelona. I’ll work on the part on Vienna together with Sarah Kumnig from the University of Vienna. Below I’m reposting the conference description from the conference website (in German).

«Wem gehört die Stadt? Euch gehört die Stadt! Das Menschenrecht auf Wohnen! Zusammen gegen Mietenwahnsinn! Eine Stadt für Alle» – für einen Großteil der Bevölkerung in Deutschland ist die Wohnungsfrage zu einer der wichtigsten sozialen Fragen überhaupt, wenn nicht zu DER sozialen Frage geworden. Auch die Bundesregierung hat das erkannt und legt Sonderprogramme auf, brüstet sich mit Investitionen und Anreizen für den Wohnungsneubau und veranstaltet sogenannte Wohngipfel. Die Maßnahmen der Großen Koalition von CDU/CSU und SPD gehen aber an den wirklich wichtigen Fragen und den grundsätzlichen Fragen in Bezug auf die Wohnungsversorgung, die Mietsituation, die Realisierung des Rechts auf Stadt für Alle, für eine nachhaltige Stadtentwicklung vorbei. In Berlin versucht der Rot-Rot-Grüne Senat seit gut zwei Jahren auch in der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik neue Wege zu gehen. 30.000 neue Wohnungen sollen bis zum Ende der Legislaturperiode entstehen, die geplanten 194.000 neuen Wohnungen bis 2030 zur Hälfte im gemeinwohlorientierten Wohnungsbau entstehen, die Bürger sollen beteiligt werden, das Vorkaufsrecht wird verstärkt genutzt, die Zweckentfremdung von Wohnraum wird erschwert, Initiativen werden gefördert, Genossenschaften werden verstärkt einbezogen, eine andere Bodenpolitik wird diskutiert; vieles weitere kann genannt werden.

Die Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung will diese und weitere Fragen kritisch unter der Überschrift RLS-Cities diskutieren. Was ist aktuell eine Rebellische, eine Linke, eine Solidarische Wohnungs-, Mieten- und Stadtentwicklungspolitik? Was sind aktuelle politische Praxen? Was sind die politischen Schlüsselthemen? Was muss noch auf die Rot-Rot-Grüne Agenda? Die Konferenz will kommunalpolitisch Aktive und Mandatsträger, VertreterInnen von Inititativen und Gruppen und Bewegungen, Betroffene, kritische Wissenschaft, Verwaltung und Verbände ansprechen und sowohl Mut machen für eine noch stärkere Vernetzung als auch das Forum bieten für mehr inhaltlichen Austausch über die politische Praxis. Die Schlüsselfrage lautet: «Was kann und will linke Stadt- und Wohnungspolitik?»

 

Lecture series: Gentrification in Vienna.

I’m happy to announce that I’m co-organizing a lecture series entitled “Gentrifizierung in Wien: Perspektiven aus Wissenschaft, Politik und Praxis” together with my colleague Mara Verlic. It will take place this semester at Vienna University of Technology. The series comes out of a book project that Mara and I are currently involved in. We are editing a volume that for the first time brings together work on gentrification in Vienna. The book aims to integrate a broad range of perspectives from the academy, politics and practice. It is funded by the Chamber of Labour and will be published in their book series. Envisaged publication date is this fall. I will post an update as we get closer to the publishing date. For now, I’m very happy that all authors will present their contribution in the upcoming lecture series. I post the program below. Lectures will take place every second Tuesday, starting on 9 October, 2018. Location: Augasse 2-6, 1090 Vienna, “Alte WU”, Hörsaal W3 (Erdgeschoß).

Gentrifizierung in Wien RingVO

New blog post: The political economy of demolition.

I’m reposting a blogpost that discusses the recent rise of demolitions in Vienna. I’m approaching it from a political-economy perspective and situate demolitions within the wider development of Vienna’s housing market since the mid-2000s. The post originally appeared on urbanizm.net.

Die politische Ökonomie des Hausabrisses

Mit 1. Juli wurde also die Wiener Bauordnung novelliert. Hausabrisse sind damit auch außerhalb von Schutzzonen genehmigungspflichtig. Die Verschärfung soll den Abriss von Gebäuden in Zukunft erschweren bzw. der Stadt mehr Eingriffsmöglichkeiten bieten.

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New blog post: Study on affordable housing in Austria with methodological problems.

There’s growing public debate about affordable housing in Austria. Available empirical research on the issue, however, is scarce. The real estate platform Immobilienscout24.at has published a short report, which was also widely covered in the media. It provides current numbers, but has methodological problems. I’ve written a short post about it on the blog www.urbanizm.net. I’m reposting it below.

Studie zu Wohnleistbarkeit mit methodischen Schwächen

Leistbares Wohnen wird momentan viel diskutiert in Österreich. Die verfügbare empirische Datenlage ist gleichzeitig äußerst mangelhaft. Die Immobilienplatform Immobilienscout24.at hat dieser Tage eine kurze Analyse veröffentlicht (hier), die auch in diversen Medien aufgegriffen wurde (z.B. im DerStandard hier oder in DiePresse hier). Mit aktuellen Zahlen, aber methodischen Schwierigkeiten. Continue reading

Our symposium on affordable housing at TU Wien.

Last week our institute organized a symposium on the challenge of providing affordable housing in cities at the TU Wien, together with Urban Forum and Österreichische Städtebund. The event was a big success, with more than 150 people attending. The newspaper Wiener Zeitung published an article about the event here:
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/950473_Eine-Ressource-fuer-die-Elite.html

The program can be found here:
http://www.ifip.tuwien.ac.at/veranstaltungen/ifip_jahrestagung_2018/programm_2018.htm

New publication: How the real estate successfully lobbied Austria’s new government.

I wrote a short piece on the reform plans for housing policy of Austria’s new coalition government. A comparison of the coalition agreement with the most recent press materials of the association of the real estate industry (Verband der Immobilienwirtschaft) shows how successful the industry did their lobbying. Many of their demands are included in the coalition agreement. Some with a bit more adaption, some even word by word. My analysis was published on the blog Arbeit&Wirtschaft. I’m reposting it below.

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